df-LogoNoch bis zum 30.08. läuft eine recht unkonventionelle Aktion um gegen die zunehmende Datensammelwut durch staatliche und auch privatwirtschaftliche Akteure zu protestieren.

Unter dem hashtag #datenflut werden bis dahin Bilder von Datenträgern ins Netz gestellt, die ans Bundeskanzleramt geschickt werden. Der Adressat, sprich, Kanzlerin Merkel, soll damit in aller Deutlichkeit auf  ihren Amtseid hingewiesen werden, nämlich “Schaden vom deutschen Volke abzuwenden”. Eine Verpflichtung, der nicht durch bloßes Aussitzen des bislang größten Überwachungsskandals, nachgekommen werden kann.

Entstanden ist die Idee  auf dem Forum gegen Überwachung vor ein paar Wochen. Einem losen Verbund von Aktivist*innen und Menschen die es noch werden wollen, auf dem kreative Formen des Protests und Möglichkeiten der Sensibilisierung für das Thema entwickelt werden.

Ihren Abschluss findet die Aktion am 30.08., dem Tag der großen “Freiheit statt Angst”-Demo in Berlin. Wer also bis dahin beim Aufräumen ein paar Datenträger in Hände bekommt, sollte sie auf jeden Fall noch los schicken.

Wir hoffen, dass dieser Aktion noch weitere erfolgreiche Folgen werden und langsam aber sicher ein Umdenken stattfindet. Denn jeder Mensch kann #wastun gegen die Überwachung.

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