Als der Begriff des Crowdsourcing noch schlichtweg nicht existent war, beschlossen im Jahre 2000 die beiden Uniabbrecher Jake Nickell und Jacob DeHart sich selbstständig zu machen und gründeten threadless.com, später unter skinnyCorp LLC untergefasst. Das Prinzip – Künstler aus aller Welt mit Zugang zum Internet können T-Shirt Designs an threadless.com senden und Menschen aus aller Welt mit Zugang zum Internet, die gleichzeitig potentielle Kunden sind, haben die Möglichkeit abzustimmen. Das Design mit den meisten Stimmen wird gedruckt und die Community hat die Chance es als T-Shirt zu bestellen. Dieses Konzept erfreute sich extremen Zuspruches und war bereits nach kurzem von Erfolg gekrönt. Der Input an Designvorschlägen war überwältigend, die Unternehmensräume, welche zuvor durch Jake Nickells Schlafzimmer repräsentiert wurde, wurden in die Innenstadt verlegt und auf den Straßen der Welt sowie im Fernsehen tauchten immer mehr Menschen mit den originellen Designs von threadless auf. Heute ist die Community von threadless millionenstark, der Jahresumsatz lässt sich mit dem eines etablierten Modehauses vergleichen und die Uniabbrecher von damals halten Vorträge für MBA Studenten der Eliteunis der USA.

An Beispielen mit großer Ähnlichkeit zu threadless fehlt es nicht. Dies stellte auch der Journalist Jeff Howe fest und fing an dieses Phänomen, zunächst in der IT Branche, zu untersuchen. Er beobachtete, dass sich der Prozess des Übertragens von konzeptionellen und ausführenden Arbeiten an eine breite Masse mit Hilfe des Internets möglich war und von vielen Unternehmen erfolgreich praktiziert wurde. Mit dieser Erkenntnis und den Ergebnissen seiner Beobachtungen verfasste Jeff Howe 2006 den Artikel „The Rise of Crowdsourcing“ für das WIRED Magazine. Der so geschaffene Neologismus Crowdsourcing setzt sich zusammen aus Crowd und Outsourcing und wird in dem Artikel als die Auslagerung von Arbeits- und Kreativprozessen an die Crowd beschrieben, wobei die Crowd hier noch als die Masse der Internetnutzer beschrieben wird.
Mit diesem Artikel definierte Jeff Howe einen neuen Therm, welcher zum Mittelpunkt vieler Geschäftspläne und der Forschung wurde. Die Resonanz auf „The Rise of Crowdsourcing“ war phänomenal. Der Ausdruck „Crowdsourcing“ war bereits 2007 in den ersten Lexika zu finden, Vereine rund um das Thema Crowdsourcing wurden gegründet und Konferenzen mit diesem als Mittelpunkt gehalten. Allerdings wurden auch negative Stimmen lauter, welche Jeff Howe vorwarfen ein Phänomen zu benennen, welches bereits entdeckt und beschrieben wurde. Zusätzlich entdeckten immer mehr Menschen Prozesse die nur minimal von der Definition Howes abwichen, jedoch mit den Prozessen, die in seinem Artikel beschrieben wurden, übereinstimmen.

Die Definition in der Soundbyte Version

Jeff Howe erkannte die Verantwortung die ihm als Definitionsleger anhing und er entschloss sich mit dem Thema weiterhin zu beschäftigen.
In den Jahren bis 2008 sammelte Howe Unmengen von Beispielen die in das Schema seines Crowdsourcings passten und entwickelte ein Gerüst mit dem sich etwas als Crowdsourcing outen ließ. Diese Ergebnisse präsentierte er als ein knapp 300 Seiten langes Buch mit dem Titel „Crowdsourcing – How the Power oft he Crowd is Driving the Future of business“. In diesem Buch beschrieb er zunächst die Ursachen, welche das Crowdsourcing hervorbrachten, dann den Status Quo und gab anschließend einen Ausblick auf die Zukunft des Crowdsourcing, welcher sich im Nachhinein als sehr realistisch erwies. Nebst etlicher Beispiele für Geschäftsmodelle, die das Prinzip des Crowdsourcing inne hatten, erschuf Howe auch eine neue Definition des Begriffes. An dieser Stelle sollte die erste Definition des Begriffes betrachtet werden.

“The Soundbyte Version: The application of Open Source principles to fields
outside of software.”

Die sogenannte Soundbyte Version, benannt nach dem Ort der Erstpublikation, hat einen sehr weiten Betrachtungswinkel und verrät leider nur wenig über die Funktionsweise des Crowdsourcing. Die Anwendung der Prinzipien des Open Source außerhalb von Software bindet sich stark an die Ansprüche des Open Source. Eines von diesen wäre die freie Verfügbarkeit für alle. Dies jedoch würde viele, der heute klassischen Crowdsourcing Beispiele unbrauchbar machen. Um auf das zur Einleitung genutzte Beispiel zurückzukommen, threadless müsste der Soundbyte Version nach die zum Vote freigegebenen Designs zur freien Verfügung stellen. Dies wäre ökonomisch natürlich unvorteilhaft, da der Erwerb der Rechte für die Designs ein wesentlicher Teil des Geschäftsmodells ist. Weiterhin trägt die Soundbyte Version mit dem Bezug zum Open Source einen stark technischen Charakter.

Eine allgemeingültige Definition – The Whitepaper Version

Diese Defizite erkannte auch Jeff Howe und erschuf eine zutreffendere Definition. Die dazu notwendigen Schritte waren die Differenzierung des Open Source Begriffes und die Abtrennung von Technik. Das Ergebnis war die sogenannte Whitepaper Version.

“The Whitepaper Version: Crowdsourcing is the act of taking a job
traditionally performed by a designated agent (usually an employee) and
outsourcing it to an undefined, generally large group of people in the
form of an open call.“

Hiernach ist Crowdsourcing das outsourcen einer Tätigkeit, die normalerweise von einem Mitarbeiter erledigt wird, an eine undefinierte, üblicherweise große Gruppe von Menschen in Form eines offenen Aufrufes. Diese Version ist nicht nur viel bildlicher und informativer, sondern stellt ein Gerüst dar, mit welchem man Geschäftsprozesse dem Crowdsourcing zuordnen kann und, was viel wichtiger ist, mit welchem man Crowdsourcing planen kann. Dies kann geschehen indem man die Definition in einzelne Elemente spaltet und arrangiert. Zunächst wäre es sinnvoll den ersten Teil der Whitepaper Version zu einem Oberbergriff zusammenzufassen als „traditional job“. Damit ist eine Arbeit gemeint deren Ausführung im Nicht-Crowdsourcing eine Arbeitskraft benötigt. Jeff Howe gibt hier in Klammern das Beispiel des Angestellten. Der zweite Teil der Definition beschreibt, wer denn nun genau diesen traditional job ausführen soll. Dies bildet das zweite Element das man als die „crowd“ bezeichnen kann. Howe nennt hier einige Eigenschaften dieses Elements. Das wichtigste ist die Undefiniertheit, was den traditionellen Job an eine nicht bekannte Masse gehen lässt. Dies birgt so manches Risiko, welches später noch im Genaueren betrachtet werden wird. Die zweite Eigenschaft der crowd ist ihre Masse. In der Whitepaper Version wird sie als üblicherweise große Gruppe von Menschen bezeichnet. Die Definition zeichnet hier jedoch nur einen Trend und nennt die Größe nicht als Kriterium. Das letzte Element der Definition ist der „open call“. Auch hier hat Jeff Howe Interpretationsraum gelassen. Zwar ist der offene Aufruf in fast allen Beispielen, die er für sein Buch gewählt hat ein Angebot über das Internet, doch hat er diesen Aspekt nicht in die finale Definition aufgenommen. In einem späteren Video erklärt Howe jedoch zum Thema der Entstehung des Crowdsourcing, dass das Internet lediglich eine Vereinfachung darstellt. So war Crowdsourcing auch vor dem Einzug des Internets bereits möglich, jedoch mussten, die für die meisten Aufgaben erforderlichen Massen mobilisiert werden und physisch anwesend sein. Ein geeignetes Beispiel für ein solches Crowdsourcingprojekt sind die wissenschaftlichen Ausschreibungen die bereits im Mittelalter anzutreffen waren. Mit der Steigenden Nutzung des Internets und insbesondere mit dem web 2.0 das Aggregieren einer Crowd relativ simpel. Die Whitepaper Version lässt sich also auf folgendes Schema vereinfachen:

Bildschirmfoto 2014-01-24 um 10.25.33

Die Gültigkeit von diesem Schema lässt sich am einfachsten am Einstiegsbeispiel testen. Das Erstellen eines T-Shirt Designs wird klassischerweise von einem unternehmensinternen Designer übernommen. Im Falle von threadless wird diese Aufgabe in Form eines offenen Aufrufes über die eigene Website an ein dem Unternehmen nicht bekanntes Publikum übergeben. Ohne Einschränkungen darf man davon ausgehen, dass der Aufruf ein großes Publikum erreicht. Die Praktik lässt sich also in das Schema einordnen. Threadless begnügt sich jedoch nicht nur mit einem outgesourctem Tätigkeitsfeld und macht einen, üblicherweise für die Auswahl des Printes verantwortlichen, Artdirector überflüssig indem sie wieder über einen offenen Aufruf die Benutzer ihrer Plattform die Auswahl treffen lassen. Interessanterweise wird zumindest die letztere Leistung kostenlos erbracht und das zur Verfügung stellen des Designs wird, im Vergleich zur klassischen Produktion, sehr günstig ausgeführt. Der Aspekt der Motivation und der Schwarmintelligenz ist wesentlicher Bestandteil des Crwodsourcing und findet keine Erwähnung in der Definition. Dies liegt nicht etwa daran, dass Jeff Howe dieser Punkt nicht aufgefallen wäre, sondern daran, dass Howe das Potential der Entwicklung des Begriffes erahnte und es nicht in einen festen Rahmen spannen wollte. Diese Auslegung lässt sich am besten mit einem Auszug aus der Einführung von Howes „Crowdsourcing – How the Power of the Crowd is driving the Future of Business“ festigen:

„While crowdsourcing is interwined with the Internet, it is not at
its essence about technology. Technology itself consists of wires, chips, and
abstruse operating manuals. Worse yet for a writer, it´s boring. Far more
important and interesting are the human behaviors technology engenders,
especially the potential of the Internet to weave the mass of humanity
together into a thriving, infintely powerful organism.“

Somit ist die Intention des Namensgebers und Verfassers des Begriffes klar. Das Konzept zur Bestimmung von Crowdsourcing ist gegeben. Die internen Mechanismen sind jedoch unternehmens- und konzeptabhängig. Die Gültigkeit der Whitepaper Definition hat Jeff Howe auch auf der Crowdconvention 2011 in Berlin bestätigt, jedoch mit dem Verweis, dass die heute verbreiteten Subkategorien des Crowdsourcing eigene Definitionen benötigen. Bevor die einzelnen Subkategorien genauer betrachtet werden, soll anhand eines Beispiels die Wirksamkeit von Crowdsourcing und Schwarmintelligenz gezeigt werden.

Die Macht des Crowdsourcing

Wie Jeff Howe bereits angedeutet hat, vermag es das Gestrüpp aus Mensch, Unternehmen und Internet ein mächtiger Organismus zu werden. Dies demonstriert kaum jemand besser als die University of Washington. Ein Team aus Biochemie- und Informatikforschern entwickelte das Projekt FoldIt. Dies ist im Grunde ein Interaktives Puzzlespiel, bei dem jeder mit einem Zugang zum Internet sich daran üben kann die letzten Geheimnisse der Biochemie zu lösen. Hierbei wird dem Nutzer ein dreidimensionales Modell vorgegeben, welches einem echten stark vergrößertem Proteinmolekül nachempfunden ist. Dieses wird als Spielobjekt gesehen und der Spieler kann mithilfe von Maus und Tastatur die einzelnen Elemente des Proteinmoleküls frei arrangieren und wird mit Spielpunkten für eine erfolgreiche Faltung entlohnt. Was für den Spieler nur einen Brainteaser darstellt, auch wenn dieser manchmal wirklich seinen Meister zu suchen hat, ist mathematisch eine der komplexesten Aufgaben der heutigen Forschung. Was formal für die meisten Menschen schier unmachbar ist und eine wahre Herausforderung für die modernsten Forschungscomputer, wird hier von Amateuren, beziehungsweise fachfremden Computerspielern mithilfe der menschlichen Intuition gelöst. Hier sei jedoch erwähnt, dass bei FoldIt nicht die Proteinfaltung von der Crowd gelöst wird, bei dieser sind Supercomputer doch um weites schneller, sondern neue Wege der Proteinfaltung entdeckt werden. Das bedeutet, dass wenn ein Spieler das ihm vorgegebene Level auf neuartige Weise löst, sein Ansatz protokoliert und an die University of Washington geschickt wird. Dort wird sein Vorgehen formalisiert und in den Algorithmus der Proteinfaltung integriert. Erst vor einigen Jahren gelang es so Spielern die M-PMV-Protease zu entschlüsseln, die für die AIDS Übertragung bei Affen verantwortlich ist. Hier wurde mit Hilfe des Crowdsourcing ein Verbund aus Spielern geschaffen, der der Forschung seit jeher verwehrtes Ziel erreichen konnte. Interessanterweise musste das FoldIt Projekt der University of Washington den Tausenden von Hobbyforschern keinen Penny zahlen, was hier das Crwodsourcing schon beinahe zum wirtschaftlichen Perpetuum mobile macht.

Die Schattenseite des Crowdsourcing

Leider birgt das Crowdsourcing auch einige Risiken, die sich aus seiner Struktur ergeben. Betrachtet man die Charakteristika des Crowdbegriffes, stellt man schnell fest, dass es sich hierbei schlecht um Fachkräfte handeln wird. Dies macht sich besonders deutlich an den Beispielen der beiden äußerst erfolgreichen Crowdsourcingprojekten my-hammer und craigslist. Bei my-hammer werden in Deutschland Handwerksaufgaben von Privatpersonen ausgeschrieben und im Auktionsverfahren an den am günstigsten arbeitenden Handwerker vergeben. Selbstverständlich sind die Preise auf einem Niveau, das in keinster Weise mit dem der realen Welt zu vergleichen wäre. Der offne Aufruf zieht selbstverständlich Amateure ohne die benötigte Ausbildung an und der niedrige Preis verlockt den Auftraggeber zuzuschlagen. Entsprechend negativ sind die meisten Proben von Instituten wie der Handwerkskammer ausgefallen. Ein ähnliches Konzept verfolgt das in den USA sehr beliebtes Unternehmen craigslist. Hierbei werden einfach nur alle Arten von Dienstleistungen ausgeschrieben. Diese nehmen teilweise die skurilsten Formen an, vom Gassigehen mit Meerschweinchen bis hin zum Abstauben von Militärflugmaschinen. Auch dieses Crwodsourcingprojekt überschwemmt den Markt mit billigen Arbeitskräften. Glücklicherweise ist diese Form von Arbeitsbeschaffung auf dem Markt nicht dominant. Sollte sich das jedoch in diese Richtung entwickeln, so gäbe es dramatische Folgen für die Volkswirtschaft.

Crowdsourcing und seine Unterarten

Im Folgenden soll nun der derzeitige Stand der Dinge betrachtet werden. Wie bereits erwähnt hat auch Jeff Howe die Entwicklung zur Subkategorisierung des Crowdsourcing erkannt und die Notwendigkeit für eine Einzeldefinierung befürwortet. Zunächst kann man alle Arten von Crowdsourcing in zwei Gruppen trennen – Die Kapitalgebundenen und die Arbeitsleistungsgebundenen. Die Kapitalgebundenen Crowdsourcingarten dienen dem Zweck Kapital zu generieren oder zu Transferieren. Die Arbeitsleistungsgebundenen Arten des Crowdsourcing delegieren Arbeit an die Crowd oder erschaffen ein kollektives Projekt, welches sich aus Arbeitseinheiten Vieler zusammenstellt. Beide Gebiete unterscheiden sich grundsätzlich sowohl in ihrer Funktionsweise, wie auch dem aggregierten Gut. Dennoch können alle Subkategorien beider Gruppen in das Whitepaper Schema übertragen werden.
Nun sollen zunächst die Subkategorien des kapitalgebundenen Crowdsourcing betrachtet werden. Klassischerweise ist hier das Crowdfunding anzusiedeln. Hierbei wird Kapital für Projekte gesammelt. Dabei wird dank dem Crowdsourcingprinzip die Abschöpfung von Kleinstanlegern möglich. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist kickstarter. Dieser hat sich in den letzten Jahren als eine der effektivsten Plattformen für Entrepreneure entwickelt und bedient sich eines einfachen Konzeptes. Jeder der eine Idee hat, kann diese auf kickstarter präsentieren und für Unterstützung werben. Die Community ermöglicht meist mit Kleinstinvestitionen die Umsetzung des Projektes. Hierbei winken den Investoren aus der Crowd kleine Entlohnungen, wie beispielsweise ein Exemplar des fertigen Produktes, eine namentliche Erwähnung auf dem Gegenstand des Projektes bis hin zur Miteigentümerschaft. Ein ähnliches Konzept verfolgt betterplace.org. Hierbei wird jedoch auf Entlohnungen verzichtet und das erzeugte Kapital zu wohltätigen Zwecken verwendet. Dies ist entspricht ganz den Kriterien des Crowdengagements – der zweiten Subkategorie des kapitalgebundenen Crowdsourcing. Es ist jedoch auch möglich Arbeitskräfte für gemeinnützige Zwecke zu crowdsourcen, was die Einordnung bei dieser Subkategorie schwierig macht. Abschließend sind noch die Marketplaces in der Gruppe kapitalgebundener Subkategorien aufzufinden. Hierzu zählen Auktionshäuser und Anzeigenmärkte.
Die Gruppe der Arbeitsleistungsgebundenen Subkategorien des Crowdsourcing umfassen ebenfalls drei Arten. Zunächst wäre hier Microworking und Creative Content zu betrachten. Hiermit ist die Ausschreibung von Kleinstarbeiten und kreativ konzeptionellen Arbeiten gemeint. Zur Verdeutlichung kann man hier das threadless Beispiel in den Sinn rufen. Konzeptionelle Arbeiten werden hier an externe Designer verlegt die nicht weiter bekannt sind. Beim Microworking werden Aufgaben an die Crowd gegeben die von Jedermann entrichtet werden können und dementsprechend entlohnt werden. Ganz ohne geldliche Entlohnung kommt die Zweite Subkategorie aus – die Collective Knowledge. Die Crowd sammelt das Wissen ihrer Mitglieder in einem Projekt. Das berühmteste Beispiel für dieses Vorgehen ist natürlich wikipedia. Die jüngste Subkategorie bildet das Segment der Open Inovation & Ideas. Hierbei werden Entwicklungen der Crowd offengelegt oder in zugänglicher Form präsentiert. Die Crowd hat somit die Möglichkeit eigene Ideen in die Entwicklung einfließen zu lassen. Dieses Vorgehen wurde bereits bei dem FoldIt Projekt betrachtet.

Crowdsourcing – Ein Ausblick

Wie sieht die Zukunft des Crowdsourcing aus? Dies ist glücklicherweise nicht mehr so simpel hervorzusagen wie 2008. Es zeichnen sich jedoch einige Trends ab. Zum einen wird es jede Menge neuer Subkategorien geben, zum anderen etablieren sich immer mehr Plattformen, die die Erstellung neuer Crowdsourcingprojekte ermöglichen und Menschen ohne technisches Know-how das Crowdsourcen ermöglichen. Gewiss ist jedoch, dass sich Crowdsourcing einen Platz in der Forschung und im Alltag sichern wird.

von
Anton Litvski

Verwendete Quellen:

Howe, J.: Crowdsourcing. How the Crowd is Driving the Future of Business. USA: Crown Business, 2008.
Winsor, J.: FLIPPED. How Bottom-Up Co-Creation is Replacing Top-Down Innovation. Chicago: B2 Books, 2004.
Libert, B. & Spector, J.: We Are Smarter than Me. New Jersey: Pearson Education, 2008.
Blanchard, O. & Illing, G.: Makroökonomie. 5., vollst. überarb. Aufl. München: Pearson Deutschland, 2009
Howe, J.: „The Rise of Crowdsourcing“. In: WIRED Magazine, Ausgabe 14.06.
Harris, C.G.: „Dirty Deeds Done Dirt Cheap. A Darker Side to Crowdsourcing“. In: IEEE, 2011.
Pelzer, C.(2011) „Crowdsourcing Terminologie“. URL: http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2011/02/12/terminologie/ [Stand: 12.10.2013]
Roskos, M.,(2009) „12 gelungene Crowdsourcing-Projekte“. URL: http://www.socialnetworkstrategien.de/2009/08/12-gelungene-crowdsourcing-projekte/ [Stand: 12.10.2013]
Foldit Community „Foldit Wiki“. URL:
http://foldit.wikia.com/wiki/Foldit_Wiki [Stand 12.10.2013]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*